Gasvergleich hilft sparen!

Die Energiekosten sind in den vergangenen Jahren immer wieder gestiegen und ein Ende des Preisanstiegs ist nicht abzusehen. Das betrifft nicht nur die Strompreise, sondern auch den Preis für den Gasverbrauch. Wer zur Miete wohnt, kann es sich in der Regel nicht aussuchen, womit er heizen, Wasser erhitzen oder kochen möchte. Wenn die Wohnung einen Gasanschluss hatte, war die Höhe der Nebenkosten meist überschaubar. Seit auch für Gas die Preise steigen, ist es auch für Mieter interessant geworden, vor Abschluss eines Vertrages einen Gaspreisverglich durchzuführen. Eigenheimbesitzer hatten meist die Wahl, mit welcher Energieart sie für Wärme im Haus sorgen möchten, trotzdem ist es auch hier sinnvoll, in regelmäßigen Abständen die Gaspreise zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln.

Wer entscheidet darüber, wer das Gas liefert?

Diese Frage ist einfach zu beantworten, denn für das Gas bezahlt derjenige, der den Vertrag mit dem Gasanbieter geschlossen hat. Bei der Entscheidung zur Auswahl des Anbieters entscheiden sich viele Menschen für einen, den sie schon lange kennen. Das ist meist der regionale Energieversorger, wie etwa die Stadtwerke. Auch diese Anbieter können günstige Preise für das gelieferte Gas anbieten, es ist aber nicht gesagt, dass sie auch wirklich die preiswertesten Anbieter sind. Mit einem Gaspreisvergleich lässt sich einfach feststellen, wie der derzeitige Anbieter abschneidet.

Wie führt man den Gaspreisvergleich durch?

Durch die Prisvergleichseiten im Internet ist es ganz einfach und unkompliziert geworden, die Gaspreise zu vergleichen. Auf einer Internetseite für den Gaspreisvergleich müssen nur wenige Angaben zum bisherigen Gasverbrauch und der Haushaltsgröße gemacht werden, um eine Liste mit den preiswertesten Anbietern zu erhalten. Bei den gelisteten Gasanbietern gibt es meist einen Link, mit dem der Kunde direkt zu seinem künftigen Gasanbieter weitergeleitet wird. Dort kann er mitteilen, dass er einen Anbieterwechsel vornehmen möchte. Alles Weitere erledigt dann der neue Gasanbieter. Er setzt sich mit dem derzeitigen Anbieter in Verbindung, kündigt den alten Vertrag und schließt den neuen Vertrag mit dem Kunden ab.


Klappt der Wechsel zum neuen Gasanbieter wirklich reibungslos?

Viele Menschen scheuen den Gasanbieter-Wechsel, weil sie vorher schlechte Erfahrungen, z. B. beim Wechsel von einem Internetprovider zum anderen gemacht haben. Wer nach einem Wechseln schon einmal wochenlang auf die Internetnutzung verzichten musste, mag sich gar nicht vorstellen, wie das wäre, wenn der Anbieterwechsel nicht klappt und, wenn möglich, im Winter, nicht geheizt werden kann. Beim Gasanbieterwechsel besteht diese Gefahr jedoch nicht. Vom Tag des Wechsels an steht das Gas weiterhin zur Verfügung, es ändert sich lediglich die Bankverbindung, an die die Gasrechnung überwiesen wird und natürlich der Betrag, der jetzt natürlich geringer ist als vorher, weil sich der Wechsel finanziell gelohnt hat.

Worauf beim Gaspreisverglich zu achten ist

Bei den meisten Verträgen wird monatlich ein fester Betrag gezahlt. Einmal im Jahr erfolgt eine Abrechnung und man erhält eine Rückzahlung oder muss Geld nachzahlen. Danach wird der monatliche Betrag neu festgelegt. Einige besonders günstige Anbieter verlangen die Vorauszahlung des Gesamtpreises für ein Jahr. Diese Angebote sollte man mit Vorsicht behandeln, sollte der Anbieter in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, ist es möglich, dass das im Voraus bezahlte Geld verloren ist.