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Der Lukmanier ist ein sehr lang gezogener Pass
mit nie viel Steigung bzw. Gefälle. Die Strasse ist breit und in
der Regel in gutem Zustand. Zwischendurch kommen einige
Teilstücke mit Betonplatten. Man fährt durch flüssige und
schnelle Kurven, wobei sich Serpentinen an einer Hand abzählen
lassen. Der Lukmanierpass ist somit das pure Gegenteil zur
Alternativroute über den
San Bernardino.
Motorradfahrer mit schnellen und tendenziell weniger handlichen
Maschinen werden ihre Freude haben. Die
Südflanke ab Biasca ist auf jeden Fall die schönere. Nach der
Passhöhe beginnt die Nordflanke ziemlich holprig und führt durch
einige Schutzbauten ziemlich geradlinig (um nicht zu sagen fast
langweilig) in Richtung Disentis. Ganz gegen den Schluss wird es
dann nochmals interessanter, wo die Strasse wieder schön kurvig
entlang einer Schlucht verläuft.
Der Lukmanier ist auf jeden Fall eine Fahrt
wert und bietet auch landschaftlich viel Abwechslung!
Ab
Disentis bis Ilanz zieht es sich dann. Die Strecke geht durch diverse
kleinere Ortschaften und ist eher langweilig zu fahren. Wer es
also einrichten kann, sollte ab Disentis noch den
Oberalppass
anhängen oder dann ab Ilanz die
Ruinaulta.
Bewertung:
Höhe/Steigungsmeter=5, Länge/Dauer=6, Ausbau=4,
Fahrspass/Kurven=5
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