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Von der Nordseite aus gestartet (ab der
Schnellstrasse angeschriebene Ausfahrt 'San Bernardino Pass') fährt man zur
Zeit erst durch die Tunnelbaustelle, dann durch zwei, drei
Kurven im Flachen und dann geht es sofort los: Die Strasse
überwindet im Zick-Zack-Kurs einen grossen Teil der ersten
Flanke. Die vielen und ziemlich engen Serpentinen sind ziemlich
anspruchsvoll und man wünscht sich hier ein ganz handliches
Motorrad. Hat man diesen Teil einmal hinter sich, fährt
man im oberen Stück durch etwas flüssigere Kurven (wobei immer
noch einige Ecken vorkommen) durch eine Art
'Mondlandschaft'. Die ziemlich karge Umgebung und die speziellen
Bauten für die Tunnelbelüftung erinnern irgendwie an Planeten
bzw. UFO's. Die Südflanke ist dann etwas
weniger hartnäckig, wobei immer noch zahlreiche Serpentinen
vorkommen. Nach der Ortschaft San Bernardino wird die auch sonst
gut asphaltierte Strasse dann noch breiter und zweispurig. Die Spitzkehren
aber verfolgen einem weiterhin, bis dann die Strasse erst ganz
unten im Tal langsam einen geraderen verlauf nimmt.
Alternativ könnte man ab San Bernardino
auf die Schnellstrasse wechseln. Schöner und weniger stark
befahren ist es aber sicher auf den Nebenstrassen. Die
Schnellstrasse ist kurz gesagt eine Heizerstrecke für eilige.
Für den Retourweg ist der
Lukmanierpass zu
empfehlen. Dieser ist fahrtechnisch das pure Gegenteil zum San
Bernardino.
Bewertung:
Höhe/Steigungsmeter=5, Länge/Dauer=6, Ausbau=5,
Fahrspass/Kurven=4
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